Heiß ging es her beim Verbandstag des Deutschen Badminton Verbands (DBV) am vergangenen Samstag im thüringischen Suhl. Das lag jedoch nicht an strittigen Themen oder der Tatsache, dass sich das Präsidium personelle neu aufstellte, sondern vielmehr an den sommerlichen Temperaturen und dem wenig klimatisierten Tagungsraum.

Von Marcus Barnstorf

Da kam auch die Delegation des Bayerischen Badminton-Verbandes (BBV), bestehend aus Präsident Frank Schlosser, seinen Vizepräsidenten Dr. Hans-Georg Weigand und Marcus Barnstorf, Sportwart Dieter Sichert, Geschäftsstellenleiter Kim Mayer und Dominik Meyer, IT-Beauftragter des DBV, mächtig ins Schwitzen. Nachdem der scheidende Präsident, Thomas Born, bereits frühzeitig seinen Rücktritt aus beruflichen wie gesundheitlichen Gründen angekündigt hatte, wurden Neuwahlen notwendig. Die Delegierten der 16 Landesverbände sowie die Vertreter der DBV-Gremien votierten mit 69,6 Prozent der abgegebenen Stimmen für Ralf Michaelis als dessen Nachfolger. Der Rechtsanwalt aus Trier war bislang als Vizepräsident des DBV für die Bereiche Personal & Recht verantwortlich. Zahlreiche Satzungs- und Ordnungsänderungen wurden verabschiedet. Auch nahmen sich die Anwesenden Zeit, um über Änderungen des Spielsystems wie beispielsweise der Einführung einer doppelten Startberechtigung für den Mannschafts- wie Individualspielbetrieb ausführlich zu diskutieren. Erfreulich aus bayerischer Sicht verlief die Vergabe der deutschen Meisterschaften und Ranglistenturniere. Der TSV Trostberg (Bezirk Oberbayern) erhielt den Zuschlag für die Ausrichtung der 12. Deutschen Meisterschaften des Altersklasse U13 am 9. und 10. Dezember kommenden Jahres. Der nächste DBV-Verbandstag ist für 17. Juni 2023 in Lübeck/Schleswig Holstein geplant.

Die BBV-Delegation mit dem neuen DBV-Präsidenten Ralf Michaelis (Foto: Claudia Pauli)

Hier bekommt ihr noch mehr Informationen über den DBV Verbandstag: https://www.badminton.de/news/badminton/ralf-michaelis-zum-dbv-praesidenten-gewaehlt/