Nachdem die Regionalligasaison 2020/21 aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig abgebrochen werden musste, konnte die diesjährige Hinrunde ununterbrochen ausgetragen werden. Die bayerischen Teams erzielten dabei erfreuliche Ergebnisse.

Insgesamt treten in der Regionalliga Südost neun Mannschaften aus Nord- und Südbayern, Baden-Württemberg und Sachsen gegeneinander an. Aus bayerischer Sicht vertraten sechs Teams den Freistaat – erfolgreich!

Freystadt krönte sich zum Herbstmeister

Schon zu Beginn der Hinrunde setzte sich der TSV Freystadt an der Tabellenspitze ab. Der ehemalige Erstligist peilt in dieser Saison den Wiederaufstieg an. Die oberpfälzische Mannschaft ist aktuell auf dem besten Weg, um sich diesen Traum zu verwirklichen. Das Team rund um die Schwestern Katharina und Friederike Rudert, Luka Milic und Andreas Pistorius ist bisher ungeschlagen. Mit acht deutlichen Siegen sicherte sich der TSV Freystadt die Herbstmeisterschaft. Mit nur zwei Punkten Rückstand ist der TV Dillingen ein harter Gegner für die Freystädter*innen. Die beiden ehemaligen Bundesligateams liefern sich ein spannendes Duell um den Wiederaufstieg.

 Der TSV Freystadt blieb in der gesamten Hinrunde unbesiegt (Foto: Stephan Pistorius)

Knapper Kampf im Mittelfeld

Im Mittelfeld ist ebenfalls ein spannender Kampf geboten. Auf Platz drei der Hinrunde landete die baden-württembergische Mannschaft Schorndorf mit neun Punkten. Knapp dahinter reihte sich der ESV Flügelrad-Nürnberg ein mit zwei Punkten weniger auf dem Konto. Die junge Mannschaft überzeugte mit starken Leistungen und gab mit Einsätzen für Ella Neve und Kevin Baum auch Nachwuchstalenten die Chance, Erfahrungen in der dritten Badmintonliga zu schnuppern. Mit ebenfalls sieben Tabellenpunkten steht der TSV Neubiberg-Ottobrunn aufgrund einer schlechteren Bilanz auf dem fünften Tabellenplatz. Nachdem die Neubiberger Bundesligamannschaft zurückgezogen hat, unterstützt nun Helena Storch in der dritten Liga. Mit zwei gewonnen Spielen und zwei Unentschieden belegt die zweite Mannschaft des TV Marktheidenfeld den sechsten Rang in der Tabelle.

Die Mannschaft des ESV Flügelrad-Nürnberg (Foto: ESV Flügelrad-Nürnberg)

Ansbach spielt gegen den Abstieg

Nachdem der TSV Ansbach bereits in der letzten Saison gegen den Abstieg kämpfte, spielt der nordbayerische Verein erneut um den Klassenerhalt. Mit drei Tabellenpunkten ist Ansbach aktuell auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Jedoch verlässt mit Annika Hoffmann eine wichtige Punktegarantin den Verein zur Rückrunde. Die HSG Leipzig ist mit einem Sieg das Schlusslicht der Tabelle. Es bleibt spannend, welchem Verein es gelingt, sich den Klassenerhalt zu sichern.

Annika Hoffmann verlässt den TSV Ansbach zur Rückrunde (Foto: TSV Ansbach)

Schweißtreibende Ballwechsel, spannende Begegnungen und starke Emotionen – das erwartet die einzelnen Spielerinnen und Spieler sowie die Zuschauer*innen auch wieder in der Rückrunde. Die nächsten Begegnungen stehen Ende Januar an. Bleiben Sie gespannt und vor allem gesund!

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