Vom 17. bis 19. September fand unter der Leitung von Rainer Diehl, ehemaliger Bundestrainer Talententwicklung, das erste Präsenzwochenende der Ausbildung zum „DBV Talentscout“ in der Sportschule Oberhaching statt. Die 13 Teilnehmenden aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern erlebten, wie wichtig die eigene Trainerhaltung im Kinder- und Jugendtraining ist, um Kinder und Jugendliche für den Badmintonsport zu begeistern.

Das Ziel des Talentscout Ausbildung ist es Vereine dabei zu unterstützen eigene Strukturen zur Gewinnung von Mitgliedern im Kinder- und Jugendbereich aufzubauen, um den eigenen Verein nachhaltig zu stärken.

Die vorrangigen Inhalte des Lehrgangs waren Trainingsinhalte und -steuerung im Kinder- und Jugendbereich, Prävention sexualisierter Gewalt, Entwicklung einer eigenen Haltung als Trainerin bzw. Trainer und Kulturentwicklung im Kindertraining. Die Kulturdefinition vom ehemaligen Bundestrainer der Hockeynationalmannschaft der Damen, Jamilon Mülders, inspirierte dabei die Teilnehmenden sich selbst mit ihrer eigenen Kultur im Verein auseinanderzusetzen und diese gemeinsam mit ihren Mitgliedern zu entwickeln.

Foto der Teilnehmenden unter dem „Kulturregenschirm“ (Foto: BBV)

Lukas Gunzelmann, der die Ausbildung im Rahmen des Verbandsprojekts „NEXTGeneration“ erstmalig nach Bayern holte und als organisatorische Leitung fungiert, verspricht seitens des Bayerischen Badminton-Verbands die volle Unterstützung beim Aufbau und der Entwicklung der Vereinsstrukturen.

„Wir sind sehr glücklich, dass erstmals eine Ausbildung zum DBV Talentscout in Bayern stattgefunden hat. Jetzt geht es darum die künftigen Talentscout bestmöglich bei ihrer Vereins- und Konzeptentwicklung zu unterstützen. Hierzu wird Tobias Wadenka die Trainerinnen und Trainer im Rahmen von NEXTGeneration bei der Entwicklung eines DBV Talentnests begleiten, unterstützen und im Verein besuchen. Die künftigen Talentscouts, die sich mit ihrem Verein auf den Weg machen möchten, können sich somit auf Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Vereinsstrukturen verlassen.“

Nach den Präsenzterminen gab es in zwei kurzweiligen virtuellen Konferenzen Einblicke in die Entwicklung eines eigenen Trainingskonzepts, sowie in Projekte zur Mitgliederentwicklung im eigenen Verein.

Der Bayerische  Badminton-Verband wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg bei den nun anstehenden Aufgaben im Blended Learning Format, die den Grundstein zur Entwicklung eines eigenen Vereinskonzepts zur Mitgliedergewinnung im Kinder- und Jugendbereich legen werden.