Am 17. und 18. Juli 2021 fand die 1. B-Rangliste Südost in Konstanz statt. Gespielt wurden die Einzel- und Doppeldisziplinen in den Altersklassen U13 und U15.

Aus Bayern traten einige Spieler*innen die weite Anreise an das am Bodensee gelegene Konstanz an. Kein Wunder – wer möchte sich schon die Chance entgehen lassen, sich endlich wieder mit gleichaltrigen Athlet*innen zu messen? Und der weite Weg hat sich am Ende ausgezahlt: Insgesamt konnten die bayerischen Nachwuchstalente fünf Medaillen gewinnen.

Altersklasse U13

Im Jungeneinzel U13 gingen drei Spieler an den Start: Lars Röding (TSV Haunstetten), Naman Kundi und Praneeth Chandramohan (beide vom TSV Neubiberg-Ottobrunn). Trotz guter Leistungen schaffte es keiner der drei Jungs über das Achtelfinale hinaus. Im Mädcheneinzel war das anders. Alexia Nedelcu (TSV Wolfstein) bewies erneut, dass sie aktuell zu den besten deutschen Spielerinnen gehört. Ohne Satzverlust krönte sich Alexia zur Ranglistengewinnerin. Glückwunsch!

Ohne Satzverlust gewann Alexia Nedelcu die 1. B-Rangliste in Konstanz (Foto: Stefan Pistorius)

Während im Mädchendoppel U13 keine bayerischen Spielerinnen an den Start gingen, war Bayern im Jungendoppel zweimal vertreten. Naman Kundi konnte sich gemeinsam mit seinem Partner Fabian Karmann (SuS Obere Saar) den 7. Platz sichern. Praneeth Chandramohan und Lars Röding erzielten nach dem verlorenen Viertelfinale noch einen guten fünften Platz.

Altersklasse U15

Im Jungeneinzel U15 war Bayern diesmal besonders breit vertreten – acht Spieler waren am Start. Lorenz Canstein und Mannavan Sembian (beide vom OSC München) konnten ihr erstes Spiel gewinnen und erreichten beide das Achtelfinale. Hier war für Lorenz und Mannavan jedoch Endstation. Nico Hamm (TSV Haunstetten) und Valerian Eckert (SG Post/Süd Regensburg) schafften es eine Runde weiter bis ins Viertelfinale. Dort mussten sich schließlich beide geschlagen geben.

Im Mädcheneinzel schlugen sieben bayerische Spieler*innen auf. Jule Schwägerl (OSC München) und Anastasia Safanova (1. BV Bamberg) schafften den Einzug ins Achtelfinale. Dort verloren sie gegen ihre Gegnerinnen. Im Viertelfinale kam es zu einem bayerischen Duell zwischen Sarah Nickel (ESV Flügelrad-Nürnberg) und Lisa-Marie Blatter (TSV Wolfstein). Dort setzte sich Sarah in zwei Sätzen durch, die bei der B-Rangliste eine Altersklasse höher antrat. Im Halbfinale unterlag Sarah der späteren Siegerin, konnte sich aber im Spiel um Platz eine hervorragende Bronzemedaille sichern. Die an eins gesetzte Aurelia Wulandoko (TSV 1846 Nürnberg) erreichte souverän das Halbfinale. Dort konnte sie sich im dritten Satz ebenfalls gegen ihre Gegnerin durchsetzen und zog somit ins Finale ein. Auch dort wartete eine anstrengende Partie auf Aurelia: Doch diesmal war das Glück im Entscheidungssatz nicht auf ihrer Seite und Aurelia landete am Ende auf dem zweiten Podestplatz.

Und auch im Mädchendoppel war Aurelia erfolgreich. Diesmal erreichte sie gemeinsam mit Lisa-Marie das Halbfinale. Dort verloren die beiden knapp in drei Sätzen. Auch Anastasia Safanova (1. BV Bamberg) und Sina Otto (SV 1880 Unterpörlitz) mussten sich erst im Halbfinale geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei kam es also zu einem bayerischen Duell. Aurelia und Lisa-Marie behielten die Oberhand und sicherten sich Bronze.

Fünf bayerische Paarungen gingen im Jungendoppel an den Start. Valerian erreichte gemeinsam mit Tim Schmitz (TV Refrath) nach einem spannenden Drei-Satz-Match das Finale. Dort mussten sich die zwei Jungs geschlagen geben und standen somit auf Platz zwei des Podests. Jakob Sjöblom (TSV Lauf) sicherte sich mit seinem Partner den fünften Platz. Nico Hamm und Luis Dallhammer, für den das Turnier ein Heimspiel war, landeten am Ende auf dem siebten Rang.  

Die bayerischen Medaillengewinner*innen in der Altersklasse U15 (Foto: Jürgen Nickel)

Hier finden Sie alle Ergebnisse: https://www.turnier.de/sport/tournament?id=CAF5926E-444C-4C19-A4D6-636E40465F1C

Es war insgesamt ein guter Auftritt unserer U13 und U15 Spielerinnen und Spielern. In den nächsten Wochen stehen weitere Turniere an, bei denen die Athlet*innen die tollen Leistungen wiederholen können.