Ist ein guter Spieler auch ein guter Trainer? Wie gut muss ein Badmintontrainer überhaupt selbst spielen können? Mit Fragen wie diesen startete neben der regulären C-Trainerausbildung und der Trainerassistentenausbildung in Nürnberg eine weitere C-Ausbildungsreihe, speziell ausgelegt für Spieler mit Leistungssporterfahrung. Mit dabei waren 12 aktive Spiele, die gleich zu Ausbildungsbeginn mächtig gefordert wurden.

Einen Schlag spielen und demonstrieren ist das eine, doch wie bringe ich ihn anderen Spielern bei, worauf kommt es bei Technik wirklich an und womit beginne ich bei Kindern und Anfängern überhaupt? Mit dem Format der Spielerausbildung sollte in diesem Jahr ein spezielles Angebot geschaffen werden, dass auf den langjährigen Erfahrungen und Fähigkeiten von Leistungssportlern aufbaut und ihnen gezielt dabei helfen soll, diese an Andere weitergeben zu können. Neben einem tieferen Verständnis von Technik und allgemeinen Prinzipien von Training und Sport ging es zu Ausbildungsbeginn vor allem um die Vermittlung und das Training mit Kindern und Jugendlichen.

Am letzten Lehrgangstag hatten die Teilnehmer dann direkt die Möglichkeit, das Gelernt in der Praxis mit Nachwuchstalenten des Landesleistungsstützpunktes Nürnbergs umzusetzen. Über eine Stunde Individualtraining mit hohem technischem Fokus nach gerade einmal zwei Ausbildungstagen – sicher eine große Herausforderungen, doch die Leistungssportler konnten mehr als überzeugen. “Sie haben ihren Job wirklich sehr gut gemacht und richtig gutes Training gegeben. Man hat von Außen außerdem ihre Leidenschaft für den Sport sehen können, welche als Trainer unglaublich wichtig ist, besonders um Kinder zu begeistern,” so Lukas Gunzelmann über die gelungene Verbindung von Ausbildung und Stützpunkttraining.

Tobias Wadenka

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