Am vergangenen Wochenende fanden die 50. Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U22 statt. Durch die regionale gute Lage waren natürlich viele bayerische Spieler am Start. Annabella Jäger (TSV Freystadt) holte dabei mit Partnerin Stine Küspert (Blau-Weiß Wittdorf) den Sieg im Damendoppel. Paula Kick/Pia Becher (TV Refrath (gebürtige Regensburgerin) / TSV Neubiberg-Ottobrunn) sowie Kevin Feibicke/Julian Edhofer (TSV Neubiberg-Ottobrunn) erreichten in den Doppeldisziplinen das Halbfinale und gewannen somit Bronze.

Annabella Jäger (TSV Freystadt) gewinnt zusammen mit Stine Küspert (BW Wittdorf) im Damendoppel. (Foto: Bernd Bauer)

Zum neunten Mal spielten die besten Junioren in der Sporthalle in der Isarstraße in Regensburg um den Titel. Viele Spieler reisten dafür aus ganz Deutschland an. Nachdem der Verantwortliche Dieter Sichert am Freitagmittag das Turnier eröffnet hatte, flogen die ersten Bälle im gemischten Doppel. Mit von der Partie viele bayerische Paarungen. Annabella Jäger hatte dabei ein wenig Pech. Ihr Partner Hauke Graalmann (Horner TV) hatte sich am Tag zuvor beim Freundschaftspiel gegen Estland am Oberschenkel verletzt und konnte deshalb nicht spielen. Schade, da die Paarung von Position zwei aus wahrscheinlich auch große Chnacen auf einen Medaillenplatz gehabt hätte. Im weiteren Feld präsentierten sich Vanessa Seele/Jonas Grün (ESV Flügelrad-Nürnberg/ TV Marktheidenfeld) gut. Mit einer 5/8 Setzung dominierten sie ohne Satzverlust ihre ersten beiden Spiele und gelangten so ins Viertelfinale. Die späteren Finalisten Tim Fischer/Annalena Diks (NRW) waren hier zu stark. Auch Patrick Scheiel/Paula Kick (1.BC Bischmisheim/TV Refrath) unterlagen im Spiel der letzten Acht gegen die späteren Gewinner Geiss/Küspert (Schleswig-Holstein).

Am gleichen Tag noch begannen die ersten Spiele in den Einzeldisziplinen. Im Herreneinzel versuchten fünf bayerische Starter ihr Glück. Die Jugendspieler Justin Seibel (TSV Neuhausen-Nymphenburg) und Matthias Schnabel (ESV Flügelrad-Nürnberg) mussten sich in ihrem ersten Spiel nach hartem Kampf geschlagen geben. Für Kevin Feibicke (TSV Neubiberg-Ottobrunn) und Noah Gnalian (TuS Geretsried) war nach zwei Sätzen im Achtelfinale Schluss. Einzig Julian Edhofer erreichte die Runde der letzten Acht. Hierbei war Dauerrivale und späterer Titelgewinner Felix Hammes (Rheinland-Pfalz) Endstadion.

Im Dameneinzel fiel die Erfolgsquote leider nicht so gut aus. Riccarda Schobel (TV Unterdürrbach) und Pia Becher (TSV Neubiberg-Ottobrunn) schieden dabei schon in Runde eins aus. Becher unterlag dabei ihrer Doppelpartnerin Paula Kick, welche aber auch im folgenden Match ausschied. Antonia Schaller (ESV München) bezwang ihre Gegnerin im ersten Spiel unterlag im Achtelfinale dann aber Michelle Beecken (Niedersachsen).

 

Am nächsten Tag begannen nach den Viertelfinalspielen im Einzel auch die Doppeldisziplinen. Im Damendoppel bestätigten Annabella Jäger (TSV Freystadt) und Stine Küspert (Blau-Weis Wittdorf) ihre Leistung aus der Saison. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der DM in Bielefeld zeigten die beiden jungen Spielerinnen gutes Badminton und gewannen ohne Satzverlust. Im Finale schlugen sie Annalena Diks/Alicia Molitor (NRW) mit 21:12/21:12. Die Vizedeutschenmeister gewannen im Halbfinale zuvor gegen Pia Becher und Paula Kick. Diese hatten den Sprung unter die letzten Vier nach einem klaren Sieg im Viertelfinale geschafft. Damit hieß es Bronze für die Beiden. Vanessa Seele startete zusammen mit Katja Holenz (NRW) in die Konkurrenz. Nach einem äußerst umkämpften ersten Spiel erreichten sie das Viertelfinale. Hierbei ging es wieder sehr knapp hin und her, aber am Ende hatten Beecken/Oldhaver (Niedersachsen/Schleswig-Holstein) die Nase vorn.

 

Die Gewinner im Herrendoppel. Die Bronzemedaillengewinner Julian Edhofer und Kevin Feibicke (TSv Neubiberg-Ottobrunn) fehlen hier. (Bild: A.Jäger)

Im Herrendoppel gelang es Justin Seibel/Matthias Schnabel nach einem starken Sieg im ersten Spiel nicht, diese Leistung bis ans Ende des zweiten Spiels durchzuhalten. In drei Sätzen unterlagen sie den späteren Halbfinalisten Reinold/Beckmann (NRW). Jonas und Steffen Grün (TV Marktheidenfeld) erreichten das Feld der letzten Acht im Herrendoppel. Hierbei konnten sie den späteren Gewinnern Patrick Scheiel/ Bjarne Geiss sogar einen Satz abnehmen, unterlagen dann aber hauchdünn im Entscheidungssatz. Kevin Feibicke und Julian Edhofer machten es sich in ihren Spielen nicht besonders leicht. Schon im ersten Match konnten sie nur sehr knapp als Sieger hervor gehen. Auch im zweiten und dritten Spiel gingen sie über die volle Distanz, behaupteten sich aber immer am Ende. Unglücklich verlief es dann im Halbfinale. Hierbei schieden sie nach dem fast knappsten möglichen Spielstand (27:29 im 3.Satz) aus dem Wettbewerb aus. Doch auch wenn da die Glücksträhne abriss konnten die Beiden über den Gewinn der Bronzemedaille mehr als zufrieden sein.

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